Sinopsis

Zeitzeugen, Expertinnen, oder Betroffene schildern ihre Erinnerungen an historische Ereignisse. Aber nicht nur der Blick zurück ist hier wichtig, die «Zeitblende» auf Radio SRF4 News analysiert auch die aktuelle Bedeutung dieser Ereignisse.

Episodios

  • «Ich, Pierre Seel, deportiert und vergessen.»

    «Ich, Pierre Seel, deportiert und vergessen.»

    22/08/2020 Duración: 32min

    Er war einer der wenigen schwulen Männer, welche offen über seine Zeit im Konzentrationslager der Nationalsozialisten redete: der Elsässer Pierre Seel. Schon im Alter von 18 Jahren wurde er verhaftet und im Lager Schirmeck-Vorbruck gefoltert, vergewaltigt, erniedrigt. Aber er überlebte. Auch während den Jahren als Deportierter an der Kriegsfront in Russland und anderen Ländern entging er mehrmals nur knapp dem Tod. Nach dem Krieg lebte er fast vier Jahrzehnte lang getarnt als verheirateter Familienvater. Erst in den 1980er-Jahren wagte er den Schritt an die Öffentlichkeit und schrieb später auch ein Buch über seine Leiden und seinen Kampf für die Anerkennung von Homosexuellen als Nazi-Opfer. In der Zeitblende hören wir Ausschnitte aus einem Interview mit dem mittlerweile verstorbenen Pierre Seel. Und wir reden mit Albert Knoll, Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau. Er hat die Geschichte der Homosexuellen unter dem Hakenkreuz erforscht.

  • Als die Azteken die Spanier besiegten

    Als die Azteken die Spanier besiegten

    27/06/2020 Duración: 27min

    Mexiko vor 500 Jahren, im Juni 1520: In der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan tobt ein blutiger Krieg zwischen spanischen Eroberern und Indigenen. Einmal noch gelingt es den Azteken die fremden Invasoren zu vertreiben. Für die unterlegenen Spanier ist es eine «noche triste», eine traurige Nacht.  Die «noche triste» ist für die Spanier eine Blutnacht. Und doch steht genau diese Niederlage am Anfang der spanischen Kolonialherrschaft über Mexiko. Ist sie der Grund, weshalb die Spanier später das Aztekenreich auslöschen? In der Zeitblende beschreibt der Historiker Stefan Rinke von der Freien Universität Berlin die «noche triste» als identitätsbildenden Schlüsselmoment in der Geschichte Mexikos, der den Umgang mit Indigenen bis heute prägt.

  • USA: Lynchmorde und ihr rassistisches Erbe

    USA: Lynchmorde und ihr rassistisches Erbe

    13/06/2020 Duración: 29min

    Vor 100 Jahren, am 15. Juni 1920, ereignet sich ein brutaler Lynchmord. In Duluth, einer Stadt im US-Bundesstaat Minnesota. Drei Afroamerikaner werden von einem weissen Mob aus dem örtlichen Gefängnis gezerrt und an einer Strassenlaterne erhängt. Unschuldige - wie sich später herausstellt.  Die Lynchmorde von Duluth - nur eine Nummer in einer traurigen Statistik. Fast 5000 Todesopfer – so viele Lynchmorde sind nach konservativer Schätzung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts passiert. 80 Prozent davon im Süden der USA. Die meisten Opfer waren Schwarze. Die Täter meist gewöhnliche Leute, zum Teil angesehene Persönlichkeiten. Sie kamen fast immer straffrei davon. In dieser Zeitblende erzählt der Lokalhistoriker Michael Fedo, wie es zu den Lynchmorden in seiner Heimatstadt gekommen ist. Und Historiker Sebastian Jobs, Experte für Nordamerikanische Geschichte an der Freien Universität in Berlin erläutert, warum Lynchjustiz in dieser Zeit so verbreitet war und welche Spuren die rassistische Gewalt an Schwarz

  • «Züri brännt» – Die Frauen der 80er-Jugendbewegung

    «Züri brännt» – Die Frauen der 80er-Jugendbewegung

    30/05/2020 Duración: 24min

    Vor 40 Jahren, am 30. Mai 1980, kommt es in Zürich zum Opernhauskrawall. Der Protest von Jugendlichen, Polizisten in Kampfmontur, Pflastersteine, brennende Barrikaden, Plünderungen und Tränengas markieren den Beginn der 80er-Jugendbewegung. Wie haben Frauen diese Zeit erlebt? Die Zeitzeuginnen Elinor und Josy schildern in der «Zeitblende», warum sie sich damals nach Aufbruch und Rebellion sehnten, wie sie sich für ihre Anliegen stark machten und wie diese turbulente Zeit ihr Leben prägt. Und Kulturwissenschafterin Anja Nora Schulthess, eine der wenigen Frauen, die sich aus wissenschaftlicher Sicht mit der 80er-Jugendbewegung befasst, erläutert, inwiefern diese Zeit die Emanzipation voranbrachte.

  • Der heisse Sommer 1940

    Der heisse Sommer 1940

    16/05/2020 Duración: 28min

    Am 10. greift die deutsche Wehrmacht im Westen an – und überrennt in Windeseile auch das vermeintlich mächtige Frankreich. Auch die Schweiz fürchtet den Einmarsch und schwankt zwischen Verteidigungswille und Anpassung an die neue Realität.  Die Zeitblende beleuchtet diesen heissen Sommer 1940. Wochenlang schwieg der Bundesrat. Und als Bundespräsident Marcel Pilet-Golaz im Radio sprach, deutete er an, die Schweiz müsse sich Hitlers Europa anpassen. General Guisan, die Lichtgestalt der Aktivdienstgeneration, wurde zum Symbol des Widerstands. Ein Zeitzeuge erzählt von den dramatischen Wochen, als Frankreich kollabierte und die Schweizerinnen und Schweizer nur ungläubig zusehen konnten. Historiker Jakob Tanner ordnet diesen Sommer 1940 ein, der auch für die Schweiz eine Wegscheide darstellte. 

  • Kriegsende in der Schweiz: «Jetzt ist die Welt offen»

    Kriegsende in der Schweiz: «Jetzt ist die Welt offen»

    02/05/2020 Duración: 27min

    Am 8. Mai 1945 erwacht Europa aus einem Albtraum: Der Zweite Weltkrieg geht zu Ende nach gut 2000 Tagen Tod und Zerstörung. Die Schweiz ist ungeschoren davongekommen, aber nicht unberührt. Wer in der Schweiz Krieg und Kriegsende miterlebt, wird von beidem geprägt.  In der Zeitblende erzählen zwei Zeitzeugen, wie sie diese Zeit geprägt hat: Eine Jüdin aus Basel und ein Berner, der damals 780 Tage in Uniform verbracht hat. Wir zeigen, wie sich die Schweiz insgesamt verändert hat und wie sie sich bald einer unangenehmen Frage stellen musste: Jener nach der eigenen Rolle im Krieg. 

  • Das kurze Leben der Eva Braun

    Das kurze Leben der Eva Braun

    18/04/2020 Duración: 25min

    Eva Braun. Das ist die Frau, deren Namen für immer mit dem deutschen Diktator Adolf Hitler verbunden sein wird. Einem der grössten Verbrecher der Weltgeschichte. Verbunden durch den gemeinsamen Selbstmord am 30. April 1945. Also vor 75 Jahren. Als Braut des Bösen wird sie bezeichnet, als naives, dummes Blondchen ohne jeden Einfluss. Aber wer war sie wirklich? Die Frau, die an der Seite von Adolf Hitler in den Tod ging? Antworten hat Heike Görtemaker. Die deutsche Historikerin hat die erste wissenschaftliche Biographie über Eva Braun verfasst.

  • Die Spanische Grippe – schlimmste Seuche des letzten Jahrhunderts

    Die Spanische Grippe – schlimmste Seuche des letzten Jahrhunderts

    04/04/2020 Duración: 24min

    Das Coronavirus bedroht die Welt: Die Zahl der Infektionen steigt, noch kennt die Medizin kein Gegenmittel. Das erinnert stark an die Spanische Grippe von 1918. Sie forderte rund 50 Millionen Tote – mehr als der Erste Weltkrieg. Auch in der Schweiz fielen 25'000 Menschen dem Virus zum Opfer. Die Spanische Grippe und das Coronavirus: Lassen Sie sich vergleichen? Das zeigt der Blick zurück. Gast in der Sendung «Zeitblende – Geschichte im Gespräch» ist der Walliser Historiker Andreas Tscherrig, der die Spanische Grippe in der Schweiz erforscht hat.

  • Schengen - Symbol für ein Europa ohne Grenzen

    Schengen - Symbol für ein Europa ohne Grenzen

    21/03/2020 Duración: 25min

    Auch für Schweizerinnen und Schweizer ist es heute selbstverständlich: Ohne Passkontrolle durch ganz Europa zu reisen. Auch das Arbeiten oder Studieren in der EU ist viel einfacher als früher. Zu verdanken haben wir diese Freiheit dem Schengener Abkommen, das vor 25 Jahren in Kraft trat. Es begann 1985 mit einem Vertrag zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Heute umfasst der Schengenraum 26 Länder. In der «Zeitblende» sprechen wir mit Robert Goebbels, einem der Väter und Unterzeichner des Vertrags.

  • Zwei Schweizer in den Fängen der Stasi

    Zwei Schweizer in den Fängen der Stasi

    07/03/2020 Duración: 30min

    Bernhard Cloetta und Alex Baumgartner gehören zu den wenigen Schweizern, welche in die Fänge des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gerieten. Die beiden kundeten eine neue Fluchtroute aus und halfen einem DDR-Bürger über die Grenze. Doch die Stasi kam ihnen auf die Schliche. Vor 55 Jahren, im Jahr 1965, sitzen die beiden Studenten im berüchtigten Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen, nachdem sie im November verhaftet wurden. Sie wollen eine Fluchtroute für DDDR-Bürger austesten und wollen dafür mit Zug und Fähre nach Malmö - doch auf der Ostseeinsel Rügen werden sie geschnappt. 250 Tage lang im DDR-Knast. Ohne Beschäftigung. Ohne Kontakt nach aussen. Lange ohne Anklage. Cloetta muss 13 Mal zum Verhör antraben, bei Baumgartner sind es 115 Verhöre, weil er schon länger als Fluchthelfer aktiv war. Die Stasi-Beamten glauben, mit ihm einen grossen Fisch an Land gezogen zu haben. Denn: Sie vermuten, dass er Teil einer bekannten Fluchthelferorganisation ist, die einen Tunnel gegraben hat. Bei der anschli

  • Der Weisse Tod von Reckingen

    Der Weisse Tod von Reckingen

    22/02/2020 Duración: 27min

    50 Jahre Bächitallawine: Die Lawine von Reckingen ist das opferreichste Lawinenunglück der Schweiz im 20. Jahrhundert. 30 Menschen kommen um. Einige Wenige überleben. In der Zeitblende sprechen wir mit einem Mann, der verschüttet wurde und überlebte.  Fünf Minuten nach 5 Uhr am 24. Februar 1970 bleibt im Walliser Bergdorf Reckingen im Goms die Zeit stehen. Die Bächitallawine ist zu Tal gedonnert und bringt Tod und Verwüstung ins Dorf. 50 Jahre später erzählt Eugen Walpen wie er mitgerissen und gerettet wurde. Gezeichnet für sein Leben. Wie ist es heute? Ist das Dorf immer noch geprägt von der Katastrophe? Sind die Einwohner des Bergdorfes geschützt? Der Naturgefahren-Experte Norbert Carlen sagt: «Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.» Und der Gemeindepräsident Gerhard Kiechler stellt fest, die Folgen der Lawine bemerke er im Dorf immer noch. 

  • «Die Apartheid war allgegenwärtig»

    «Die Apartheid war allgegenwärtig»

    08/02/2020 Duración: 32min

    Vor 30 Jahren kam Nelson Mandela frei, nach fast drei Jahrzehnten in Haft als politischer Terrorist. Die Freilassung war ein Meilenstein hin zum Ende der Apartheid in Südafrika. In der Zeitblende erzählt der Anti-Apartheid-Aktivist Chris Fannin von diesem Kampf und seinen Begegnungen mit Mandela. Am 11. Februar 1990 war ganz Südafrika auf den Beinen: Nelson Mandela, der Kopf der Protestbewegung ANC, wurde nach 27 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und damit definitiv vom politischen Terroristen zum Nationalhelden. Wie sah der jahrzehntelange Kampf gegen das rassistische Regime in Südafrika aus? Davon erzählt der Südafrikaner und Anti-Apartheid-Aktivist Chris Fannin, der sich von seiner Wahlheimat Chur aus über Jahrzehnte für ein freies und demokratisches Südafrika eingesetzt hat. Zudem analysiert die Journalistin Leonie March, die in Durban lebt, wie viel Apartheid heute noch in Südafrika zu spüren ist.

  • Wie meine Grossmutter den Holocaust erzählte

    Wie meine Grossmutter den Holocaust erzählte

    25/01/2020 Duración: 26min

    Auschwitz könne man nur tot, nur durch den Schornstein des Krematoriums verlassen. Das wurde den Häftlingen jeweils gesagt. Mala Pfeffer hat Auschwitz per Zug verlassen. Ihr Enkel rekonstruiert 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz ihre Geschichte. Mala Pfeffer überlebte zusammen mit ihrem Mann vier Konzentrationslager. Sie verlor in Auschwitz beinahe ihre ganze Familie. Ihrem Enkel hat sie meist nur Happyend-Geschichten aus den Konzentrationslagern erzählt. Zusammen mit seiner Mutter und der Holocaust-Forscherin Sybille Steinbacher versucht Marc Allemann, Antworten auf seine vielen Fragen zu finden.

  • Raus aus dem Elfenbeinturm

    Raus aus dem Elfenbeinturm

    14/12/2019 Duración: 25min

    Das Jahr 1919. Der erste Weltkrieg ist vorbei, der Landesstreik hat die Schweiz in ihren Grundfesten erschüttert. In dieser Zeit werden hierzulande die ersten Volkshochschulen gegründet. Ein bürgerliches Projekt zur Überwindung gesellschaftlicher Gräben, zwischen Arbeiterschaft und Bürgertum. Seit 100 Jahren gibt es Volkshochschulen in der Schweiz, zuerst in Basel, dann Bern, später in Zürich. Die Idee: universitäres Wissen zugänglich machen für die breite Bevölkerung, konkret für die Arbeiterschaft, die im Rahmen des Landesstreiks die herrschenden Verhältnisse massiv kritisierte. Fragt sich: hat das funktioniert? Wie kamen die Bemühungen bei den Arbeiterinnen und Arbeitern an? Und braucht es die Institution Volkshochschule heute noch – 100 Jahre nach deren Gründung? Die Gäste: * die Historikerin Ruth Wiederkehr hat diverse Texte zum Thema publiziert und arbeitet aktuell an einem Buch über die Geschichte der Volkshochschule Zürich. * Christoph Reichenau ist Präsident des Schweizerischen Volkshochs

  • «Ich wollte frei sein»

    «Ich wollte frei sein»

    30/11/2019 Duración: 23min

    Razvan Schiau war ein erfolgreicher rumänischer Eishockey-Spieler, als er 1973 beschloss, aus seinem Land in den Westen zu flüchten. Anlässlich eines Länderspiels in Luzern entschied er sich, nicht mehr nach Bukarest zurück zu kehren. Versteckt im Auto eines Geschäftsmannes flüchtete er ins Seeland. In der Zeitblende erzählt Razvan Schiau von seinen Fluchtplänen, wer ihm dabei geholfen hat und wie sein Leben danach aussah. Er redet über sein Leben in Rumänien unter Diktator Ceaucescu, über die Menschen im ehemaligen Ostblock, über seine Freiheitsliebe, seine neue Heimat Biel, und warum er am 9. November 1989, als die Mauer fiel, das einzige Mal um seine Vergangenheit weinte.

  • «Der Suezkanal ist wichtiger Bestandteil der DNA der Ägypter»

    «Der Suezkanal ist wichtiger Bestandteil der DNA der Ägypter»

    16/11/2019 Duración: 31min

    Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, ein Bauwerk der Superlative: Vor 150 Jahren ist der Suezkanal eröffnet worden. Die Wasserstrasse zwischen Mittelmeer und Rotem Meer verändert Ägypten und die Welt: politisch, strategisch, handelstechnisch. Bis heute hat der Kanal eine überragende Bedeutung. Wir fragen unter anderem: Warum ist der Suezkanal erst im 19. Jahrhundert gebaut worden? Welche Rolle wird der Kanal in Zukunft spielen? Und was haben die Oper Aida und Giuseppe Verdi mit der Geschichte des Suezkanals zu tun? Zu hören sind: * Astrid Frefel, Journalistin, hat mehrere Jahrzehnte in Ägypten gelebt * Imre Demhardt, Historiker und Geograf an der University of Texas in Arlington/USA

  • 30 Jahre Mauerfall - wie war das für die Frauen?

    30 Jahre Mauerfall - wie war das für die Frauen?

    02/11/2019 Duración: 36min

    Vor 30 Jahren fiel die Mauer: Reisefreiheit, Demokratie, Austausch mit dem Westen waren plötzlich möglich. Damit trafen unterschiedliche Weltbilder aufeinander. Wie war das im Alltag und wie war das aus Sicht der Frauen?  Wir treffen Regine Lopez Rivas und Bö Spies. Die beiden Lehrerinnen lebten beim Mauerfall in Berlin und erzählen in der Zeitblende von den Ereignissen damals, von der Wende, von Emanzipation und Gleichberechtigung und vom Bild, das sie von den Westfrauen hatten. Eine weitere Sicht schildert die Journalistin Tanja Brandes, die zusammen mit Markus Decker ein Buch geschrieben hat über Ostfrauen und wie sie nach der Wende die Republik Deutschland verändert haben. 

  • Endlich online – wie das Internet erfunden wurde

    Endlich online – wie das Internet erfunden wurde

    19/10/2019 Duración: 25min

    Vor 50 Jahren wurde mit dem Arpanet der Grundstein für das heutige Internet gelegt. Damals konnten kühlschrankschwere Computer kaum miteinander kommunizieren. Heute haben wir das Internet in der Hosentasche stets dabei. Das Arpanet, das erste dezentrale Computernetzwerk, wurde erstmals am 29. Oktober 1969 getestet. Über die Anfänge des Internets und wie daraus das World Wide Web wurde sprechen wir mit SRF-Digitalredaktor Peter Buchmann. Und die Medienwissenschaftlerin Sarah Genner fragen wir, wie uns das Online-Sein verändert hat.

  • OXI! Griechenlands Nein zu Mussolini

    OXI! Griechenlands Nein zu Mussolini

    05/10/2019 Duración: 24min

    Am 28. Oktober 1940 bekam Griechenlands Dikator Metaxas unerwarteten nächtlichen Besuch: Der italienische Botschafter überbrachte ihm ein Ultimatum von Benito Mussolini. Metaxas sagte «Oxi» - also Nein. Somit stand Griechenland im Krieg gegen die Achsenmächte. Als Italien nach Monaten der Kämpfe in Griechenland zu scheitern drohte, musste Adolf Hiltler Mussolinis Truppen helfen. Die Griechen wurden geschlagen, das Land geriet unter grausame Okkupation. Das trotzige Nein eines Landes, angesichts des kommenden Grauens, ist bis heute der Stolz vieler Griechinnen und Griechen. Die Zeitblende dazu mit dem Historiker Valentin Schneider. Er forscht in Athen zur deutschen Okkupation während des Zweiten Weltkrieges.

  • Die «Weltchronik» – ein Hoffnungszeichen während des Weltkriegs

    Die «Weltchronik» – ein Hoffnungszeichen während des Weltkriegs

    21/09/2019 Duración: 25min

    Während des Zweiten Weltkriegs sendeten die Radios in den Kriegsländern vor allem Propaganda. Dagegen blieb das Schweizer Radio neutral. Die Sendung «Weltchronik» war in Europa beliebt als «Stimme der Freiheit». Jetzt feiert die Sendung von Radio Beromünster ihr 80-Jahre-Jubiläum. Im Krieg spielte das Radio eine zentrale Rolle: um die eigene Bevölkerung zu informieren, aber auch um den Gegner zu beeinflussen. Alle Länder nutzten das Radio als Propagandainstrument. Umso mehr fiel die «Weltchronik» aus dem Rahmen, mit ihrer nüchternen, neutralen Berichterstattung. Verantwortlich für die Sendung war der Historiker Jean Rudolf von Salis. Zum 80-Jahre-Jubiläum blicken wir in der «Zeitblende» zurück auf die «Weltchronik» und auf ihre Rolle während den Kriegsjahren – mit dem emeritierten Geschichtsprofessor Hans-Ulrich Jost von der Universität Lausanne.

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